Dar Künstler Salvador Dalí , der von 1904-1989 gelebt hat, hat noch zu Lebzeiten in Figueres/Figueras ein eigenes Museum aufgebaut.
Man sagt; daß das Museum auf Besucher entweder faszinierend oder abstoßend wirkt, sie jedoch keinesfalls gleichgültig lässt. Somit spiegelt es die Persönlichkeit des Künstlers wieder.
Dalí selbst sagte dazu: "Man darf dieses Museum nicht als einfaches Museum betrachten: es handelt sich vielmehr um einen gigantischen surrealistischen Gegenstand, in dem nichts meinem Verständnis entgeht". Es sei jedem selbst überlassen, wie er das für sich persönlich versteht.
Das Museum ist im ehemaligen Stadttheater untergebracht, welches während des Bürgerkrieges ausbrannte und 1966 restauriert wurde. Salvador Dalí fügte dem Gebäude eine riesige Glaskuppel hinzu, unter der er jetzt begraben liegt. Er hat ebenfalls einen großen Innenhof angelegt und dort zahlreiche, seiner Phantasie entsprungene Gegenstände aufgestellt: Rieseneier, Brote, die wie die Muscheln de Las Conchas in Salamanca die Fassade überziehen, Waschbecken, vergoldete Schaufensterpuppen u.a.
Bei der Dekoration der das Museum umgebenden Plätze und der Innenräume hat der Künstler seiner Fantasie freien Lauf gelassen. So findet man z.B. auf Reifensäulen sitzende Menschen oder ein Wohnzimmer eingerichtet mit einem Sofa in Lippenform, Kamin in Nasenform und Bilderrahmen in Augenform.
Ausgestellt sind einige Gemälde
Dalís (darunter eine Reihe Bilder, die den Künstler beim Malen
seiner Frau Gala darstellen) sowie Werke anderer Maler, darunter Pixtot,
Duchamp und Fortuny.